° Auch Fernsehen muss gelernt sein!

Wie Castingshows und andere Formate funktionieren.

Weil viele Sendungen im Fernsehen hochgradig inszeniert, zugespitzt und dramatisiert sind, bedarf es eines kritischen Blicks der Zuschauer. Die Unterrichtseinheit soll die Grundlage für diesen liefern und durch die Transparenzmachung typischer Mechanismen die Jugendlichen motivieren, ein analytisch-kritisches Distanzverhältnis zum Fernsehen und den dort getätigten Aussagen aufzubauen.

Ablauf:
Exemplarisch wird dies am Genre der bei Jugendlichen beliebten Castingshows durchgeführt. Im Zentrum stehen dabei ausführliche Sequenzanalysen aus «Germany’s Next Topmodel», «Deutschland sucht den Superstar» und «Das Supertalent», die gemeinsam mit den Schülern in kleinen Gruppen untersucht und diskutiert werden.
Anhand ausgewählter Ausschnitte sollen die Jugendlichen selbst erkennen wie bestimmte (evtl. klischeehafte) Grundaussagen durch Schnitt, Ton und Bearbeitung verstärkt, übersteigert oder impliziert werden können und wie sich die Umsetzung auch gegen die Kandidaten richten kann. Die Erkenntnisse sollen sich dann auf andere Ausschnitte und Formate übertragen lassen.

Zielgruppe:
Jungen und Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren

Dauer:
Ca. drei Zeitstunden oder mehr

Referent:
Christian Richter


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